Wandern mit Freude

Diese Seite ist dem Wandern und der Angst viele Menschen vorm Wandern gewidmet. Ich organisiere seit vielen Jahren Wanderungen und erlebe immer wieder, das Anfänger sich das alles furchtbar anstrengend vorstellen und, wenn sie sich das zu anstrengend vorstellen, es lieber gleich bleiben lassen.

Wandern ist nicht umsonst so beliebt. Ob gemütlicher Spaziergang im Mittelgebirge, anspruchsvolle Bergtour oder mehrtägige Trekkingreise – Bewegung in der Natur bringt den Kreislauf in Schwung, sorgt für frische Gedanken und schenkt vielen Menschen ein neues Gefühl von Freiheit. Für mich zählt ganz besonders, das sich mit der Natur verbunden fühlen, schweigend durch die Natur gehen.

Gleichzeitig stellt jede Wanderung jedoch auch eine gewisse Herausforderung für den Körper und den Geist dar.

Gerade Menschen, die nach einer längeren Pause wieder mit dem Wandern beginnen möchten, oder gar erst anfangen, fragen sich häufig: Halten meine Knie durch? Schaffe ich die Strecke? Was ist, wenn unterwegs Schmerzen auftreten? Solche Gedanken sind völlig normal und können die Vorfreude auf eine Wanderung durchaus beeinträchtigen.

Wenn der Bewegungsapparat mehr leisten muss

Beim Wandern arbeiten nahezu alle Muskelgruppen zusammen. Gleichzeitig werden die Gelenke bei jedem Schritt belastet. Besonders auf unebenem Untergrund oder das Gegenteil, unnachgiebiger Untergrund wie Asphalt und bei längeren Abstiegen wirken erhebliche Kräfte auf Knie, Hüften und Sprunggelenke

Viele Wanderer kennen Beschwerden wie:

  • Knieschmerzen bei längeren Abstiegen
  • verspannte oder schmerzende Rückenmuskulatur
  • Ziehen in Hüfte oder Leiste
  • empfindliche Sprunggelenke auf steinigen Wegen
  • müde oder schwere Beine
  • verspannte Schultern durch den Rucksack
  • Muskelkater nach längeren Touren

Diese Beschwerden entstehen häufig nicht durch eine einzelne Ursache, sondern durch das Zusammenspiel aus ungewohnter Belastung, Muskelverspannungen, eingeschränkter Beweglichkeit und fehlender Regeneration.

Gerade deshalb lohnt es sich, den Körper nicht erst dann zu beachten, wenn bereits Beschwerden auftreten, sondern ihn bereits vor einer Wanderung gut vorzubereiten und anschließend ausreichend zu regenerieren.

Auch der Kopf wandert mit

Nicht nur der Körper entscheidet darüber, ob eine Wanderung als angenehm empfunden wird. Ebenso wichtig ist die innere Einstellung.

Viele Menschen kennen Gedanken wie:

  • „Schaffe ich die geplanten Kilometer überhaupt?“
  • „Was passiert, wenn ich unterwegs Schmerzen bekomme?“
  • „Kann ich mit den anderen mithalten?“
  • „Ist der Anstieg vielleicht zu steil?“
  • „Bin ich ausreichend trainiert?“

Solche Unsicherheiten können dazu führen, dass eine schöne Wanderung mit negativen Gedanken beginnt, die nur schwer wieder loszuwerden sind.

Oft hilft es, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen, genügend Pausen einzuplanen und lieber etwas langsamer zu gehen. Wandern ist schließlich kein Wettkampf, sondern eine Möglichkeit, Natur bewusst zu erleben.

Meine Hilfsmittel, wenns zwickt und zwackt:

Ich habe meine Mittel gegen schmerzhafte körperliche Beschwerden im Ayurveda gefunden.

Präparate zur Vorbeugung, Gegensteuerung, wenn die Schmerzen da sind oder spezielle Massageöle wie Gandali wenn nach einer Wanderung die Regeneration unterstützt werden soll. Ansonsten solltest Du diese Regeln verinnerlichen und befolgen:

Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Neben einer guten Vorbereitung können bereits einfache Gewohnheiten das Wandern angenehmer machen.

Dazu gehören unter anderem:

  • gut eingelaufene Wanderschuhe
  • ausreichend Flüssigkeit
  • regelmäßige kleine Pausen
  • leichte Dehnübungen vor und nach der Tour
  • ausgewogene Ernährung
  • genügend Schlaf
  • anschließende Regeneration

Auch wer zunächst nur kurze Strecken geht und diese nach und nach verlängert, gewinnt häufig mehr Sicherheit und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.

Wandern soll Freude bereiten

Wer seinem Körper Aufmerksamkeit schenkt, auf seine eigenen Grenzen hört und ihm anschließend ausreichend Erholung gönnt, schafft gute Voraussetzungen dafür, viele schöne Wanderungen genießen zu können.

Und genau darum geht es letztlich: Nicht möglichst viele Kilometer zurückzulegen, sondern jeden einzelnen Schritt bewusst zu erleben.

Wenn Du bei einer meiner Wanderungen davei sein möchtest, hier auf dieser Seite findest Du Hinweise und jetzt auch auf Facebook www.facebook.com/uwederwanderer. Da könnt Ihr auch reinsehen, ohne ein Facebook-Konto zu haben


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